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Österreich stöhnt unter der Last der Teuerung!Nachdem heute die Inflationsrate für den März bekannt gegeben wurde fällt es einem wieder einmal wie Schuppen von den Augen! Ganze 3,5% beträgt sie und ist damit nur um ein Zehntel niedriger als der Rekordwert vom Dezember letzten Jahres! Als letzten Herbst die Lohnverhandlungen begannen und die ersten Ergebnisse daraus bekannt wurden ließ man in Österreich beinahe Jubelstimmung verbreiten. Die Wirtschaft kritisierte sofort die "sehr guten" Abschlüsse für die Arbeitnehmer als unternehmesfeindlich. Dass darin aber zahlreiche Finten gelegt wurden sagte keiner. So kritisierten viele vor allem die hohen Abschlüsse bei den ÖBB. Kein Mensch sprach davon, dass es sich um Erhöhungen für 18 Monate gehandelt hat. Rechnet man diese um auf 12 Monate so stellt man fest, dass auch diese "Erhöhung" in keinem Verhältnis zur Inflation steht, bzw. von ihr de facto aufgefressen wird. Auch sonst kam so gut wie keine Branche über die 3,5% hinaus. Hieraus kann man wohl schließen, dass die kleinen und mittleren Einkommen wieder mal alles andere als entlastet wurden. Auch in Zukunft dürfte sich an dieser Entwicklung wohl kaum etwas ändern! Auch die Medien mischen wieder kräftig mit! Zahlreiche Blätter berichteten sofort auch davon, dass sich die Österreicher in Erinnerung an die Inflationsraten in den 70er und 80er Jahren nicht aufregen sollten. Was für eine Ironie! Statt medial auf den Tisch zu hauen, spielen die ach so "unabhängigen" Medien dieses Landes wieder den Mächtigen in die Hände und wirken beschwichtigend auf die Bevölkerung ein. "Auch wenn die offizielle Teuerungsrate 'nur' 3,5% beträgt, so darf man dabei nicht vergessen, dass Lebensmittel bis zu 10% teurer geworden sind und Treibstoffe bis zu 30%!", so der Abgabensprecher des GZÖ-Wien. "Außerdem kann man in den letzten Monaten wieder ein starkes Anziehen bei Mieten und Energie feststellen. Das kann und darf so nicht weiter gehen!", so der Abgabensprecher weiter. Wir von der GZÖ-Wien fordern die Regierung dringend auf, endlich wirksame Maßnahmen zu setzen. Und unter wirksamen Maßnahmen verstehen wir nicht halbherzige Einmalzahlungen in Form eines Gusi-Hunderters. Auch die Medien sollten sich endlich einmal ein Beispiel an deutschen TV Magazinen wie "Stern TV" oder "Spiegel TV" nehmen und eine kritische und fordernde Haltung einnehmen. "Journalisten sollten vor allem auch in dieser Angelegenheit mehr Druck ausüben, kritisch hinterfragen und nicht immer schön reden", stellt GZÖ-Wien Obmann Werner Gold abschließend fest. Zurück |
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